"Das Ziel der Feier ist es, uns vergessen zu machen, dass wir einsam, elend und dem Tode geweiht sind. Anders gesagt, es ist das Ziel der Feier, uns in Tiere zu verwandeln. Deshalb hat der Primitive ein hoch entwickeltes Gespür fürs Feiern. Eine gute Dosis halluzinogener Pflanzen, drei Tamburins, und die Sache geht in Ordnung: ein Nichts amüsiert ihn. Im Gegensatz dazu gerät der durchschnittliche Westeuropäer erst am Ende endloser Rave-Partys, aus denen er taub und mit Drogen voll gepumpt herauskommt, in eine unzulängliche Ekstase: Er hat überhaupt kein Gespür mehr fürs Feiern. [...] Er wäre gern ein Lebemann oder würde zumindest gern als ein solcher gelten. Er befindet sich in einer scheußlichen Lage"
(Michel Houellebecq: Die Welt als Supermarkt)
Am Freitag, den 4. November findet im Klex unter dem Namen "Forellenfriedhof Überlaut" die erste Gruftiparty außerhalb von Mensaclub und Kiste seit langem statt. Lazarus Kyon und Vincent Stoa spielen Postpunk, Coldwave und Industrial aus vergessenen Tagen. Im Vorfeld wird der Spielfilm "Control" über den Joy-Division-Sänger Ian Curtis gezeigt.
... und am Tag danach legen die Forellenfriedhof-Urgesteine DJ World Music Deluxe alias Arthur Cronen und Vincent Stoa gemeinsam bei der Hai Fidelity auf. Das Kiste-Publikum erwartet ein musikalisches Repertoire von den Fehlfaben über Großstadtgeflüster bishin zur Gazprom-Firmenhymne. Bis 23 Uhr freier Eintritt!
Donnerstag, 20. Oktober 2011
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