Wer sich die holprige Adresse dieses Blogs sowieso nie merken konnte, den wird es freuen: Ab sofort zieht "Alligator im Glas" auf die neue forellenfriedhof-Homepage um! Die ganzen hier versammelten Artikel bleiben bestehen, alle neuen Beiträge finden sich ab sofort unter www.forellenfriedhof.de. Von Blumen und Beileidsbekundungen bitten wir Abstand zu nehmen.
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Montag, 16. April 2012
Montag, 7. Februar 2011
Die Revolution frisst ihre Kinder
In Zeiten politischer Instabilität kommt es immer wieder zur Bildung radikaler Randgruppen.
So geschieht es zur Zeit wohl auch in Greifswald: Nachdem nicht nur die Medizinische Fakultät ihre kaltblütige Wahlmanipulation zugab, sondern auch Thomas Schattschneider einräumte, seine Freundin gebeten zu haben, ihn zu wählen, entschied sich der Wahlprüfungsausschuss umgehend für eine Wahlwiederholung - zu der sich just zwei neue, extremistische Hochschulgruppen anmeldeten.
So geschieht es zur Zeit wohl auch in Greifswald: Nachdem nicht nur die Medizinische Fakultät ihre kaltblütige Wahlmanipulation zugab, sondern auch Thomas Schattschneider einräumte, seine Freundin gebeten zu haben, ihn zu wählen, entschied sich der Wahlprüfungsausschuss umgehend für eine Wahlwiederholung - zu der sich just zwei neue, extremistische Hochschulgruppen anmeldeten.
Kalifat statt Bullenstaat?
Bei der einen Gruppe handelt es sich um eine Splittergruppe des forellenfriedhöflichen Serviceunternehmens "Party-Pöbel-Service", die sich schon seit längerem vom Mainstream der Bewegung abgewendet hatte. Ihren Argumenten zufolge brauche der Senat nach dem Ausscheiden von Sebastian Jabbusch dringend einige populistische Pöbelpolitiker, die sein Erbe fortsetzen. Die politische Strategie dieser Antideutschtümelnden Linken sieht es vor, durch eine gezielte Förderung muslimischer Einwanderer Deutschlands Rückbau voranzutreiben. Das folgende Flugblatt spielte uns ein von uns eingeschleuster Maulwurf zu. Scheinbar soll es in Kürze verteilt werden.Radikalisierung durch rattige Rentner?
Doch auch die Gegenseite hält Greifswalds Polit-Szene in Atem: Was als harmloses Seniorenradio unter den Fittichen eines eingeweckten Alligators begann, verwandelt sich nun zunehmend in einen reaktionären Albtraum: Die Bisamratte nahm das Wort Senat ("Ältestenrat") wörtlich und gründete unter Führung des charismatischen Methusalem-Monarchen Arthur Cronen eine Hochschulgruppe, in der nun greise Geografiestudenten und gediente Germanistik-Emeriti bei Kaffee und Keksen am Aufbau eines gerontokratischen Greifswalds arbeiten. Folgendes Flugblatt (Scan) überreichte uns heute eine alte Dame zusammen mit der neuesten Ausgabe des Wachturms:![]() |
| Zum Vergrößern Bild anklicken! |
Von diesen traurigen Auswüchsen will sich die Kerngemeinde der Hagestolz-Gadlman-Gruppe jedoch empört distanzieren!
Wir haben mit ihnen ebensowenig zu tun wie der ursprüngliche Baader-Meinhoff-Komplex mit den blutigen Attentaten späterer RAF-Generationen.
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Mittwoch, 26. Januar 2011
BISAMRATTEblog - Ein Watchblog für pflegebedürftige Medien


Polit-Skandal, Schummelmediziner, Paul Fuhrmann
In größter Aufmachung prangert heute Bisamratte.de vermeintliche Unregelmäßigkeiten bei der Senatswahl am 13. Januar an, die das Blatt aufgedeckt haben will und wie üblich wird die eine Mitarbeiterin des medizinischen Dekanats gleich mit der gesamten Studierendenschaft der Fakultät gleichgesetzt:

Die Wahlfälschung, insofern sie tatsächlich stattgefunden hat, wurde von einer für die Masse der Mediziner wenig repräsentativen Person des Dekanats verübt, die gesamte Fachschaft dafür aber unter Generalverdacht zu stellen, wirkt aber doch etwas verallgemeinernd. Dass die Fakultät sich bereits ausdrücklich für den Vorfall entschuldigt hat und bereits gestern verkündete, sie wolle die Organisation der Neuwahl eigens finanzieren, wird natürlich nicht erwähnt. Auch die Nennung des angeblich gekürzten Namens von Paul Fuhrmann, der aufgrund vergangener Verwicklungen (BISAMRATTEBlog berichtete) seinen Namen ungern im Zusammenhang mit prekären Aussagen verbunden sieht, verstößt einmal wieder gegen den Ethik-Kodex für Journalisten.
Viel interessanter, als die sukzessive Verwandlung des vormals zwar gerontopositivistische, aber dennoch für Qualitätsjournalismus bekannten Podcasts zu einem, dem rechtskonservativen Lagers nahestehendem, Boulevard-Magazins, ist die Nennung von Arthur Cronen als Autor des Artikels. (Mit Dank an Mathias M. für den Hinweis!)
Es steht damit wohl außer Frage, dass Arthur Cronen nicht, wie vor einigen Tagen von Propaganda-Minister von Hagestolz vermutet, entführt wurde. Was den ehemaligen Forschungspraktikanten von Alligator im Glas allerdings dazu bewogen hat, sich diesem Konglomerats aus Altvorderen anzuschließen ist jedoch bisher unklar. Auf eine Gesprächsanfrage reagierte die Redaktion von Bisamratte.de mit Schweigen.
Nachtrag 23:55 Uhr: Bisamratte.de hat reagiert und ihre Domain offenbar verkauft.
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