Dienstag, 27. April 2010

Damit drin ist, was IN ist: Die heißesten Trends für 2010!

Wer wünscht sich nicht ab und zu heimlich, die Welt könnte so einfach sein wie in der BILD? Mundgerecht vorgekaute Meinungen, Sexy-Seite-Eins-Girls, klare Feindbilder und die freshesten Hypes immer frei Haus? Ach kommt schon, ihr wollt es doch auch. Eure humorlosen, bleiwüstenübersähten Qualitätsblätter könnt ihr zukünftig bestenfalls zum Popoabwischen verwenden, denn hier präsentiert euch Forellenfriedhof die angesagtesten Trends für 2010!

OUT: Auslandssemester
Was treibt Menschen dazu, während ihres Studiums abgelegene Länder mit Dialekten, die nach Kehlkopentzündung klingen, und seltsamen Nationalgerichten, in denen Hahnenhoden und Schafsinnereien eine tragende Rolle spielen, zu bereisen, sich dort ein halbes Jahr nach seinem Zuhause zu sehnen und dann zurück zu kommen, um überall herumzukrähen, man habe ja sooo interessante Menschen kennen gelernt und sooo viele tolle Erfahrungen gemacht? Nicht, dass ich nicht ebenso vorhätte, mein Studium für einige Zeit in ein anderes Land zu verlagern. Was mich an dieser Auslandssemesterei stört, ist lediglich diese Lebenslauffixiertheit à la "Sollte man mal gemacht haben, sieht gut auf dem Bewerbungsschreiben aus" und diese Phallusfixiertheit à la "Sollte man mal gemacht haben, erzählt sich so gut auf studentischen WG-Gesellschaftsspieleabenden und dann denken alle, man hätte einen sehr großen Penis".

IN: Die FDP
Ignorieren wir für einen Moment einfach mal, dass die diese feine Partei 1998 den Großen Lauschangriff mitverantwortet hat und sich immer noch als Bürgerrechtspartei hinstellt. Dass letztes Jahr in erster Linie die Pharmaunternehmen und andere Großkonzerne den neuen Gelbstich in der Regierung bejubelt haben. Viel wichtiger ist doch: Dank der FDP darf man sich ab Ende dieses Jahres wieder seinen "Künstler- oder Ordensnamen" in den Personalausweis eintragen lassen! Endlich ist das kunstverachtende Zeitalter der sozialdemokratischen Schreckensherrschaft vorbei! Wenn das nicht mal ein Grund ist, bis ans Lebenende liberal zu wählen. Da gönne ich es ihnen doch glatt, dass sie als Vorreiter der freien Marktwirtschaft ausgerechnet im so genannten "Krisenjahr", in dem alle über die erbarmungslosen Heuschrecken herzogen, mehr Stimmen gewann als jede andere Partei.

OUT: Beziehungen
Liebt euch! Bitte, tut es! Aber erspart eurer Umwelt bitte das dieses unsägliche "zusammen"sein (Im Sinne von: Beziehungen nur um der Beziehung willen. Ein geliebter Mensch sollte mehr sein als ein modisches Accesoire zum Herumzeigen und Angeben, das man, falls es seinen Zweck nicht mehr erfüllt, austauschen und durch ein Neues ersetzen kann). Dieses ständige Dating und Beziehungführen und Schlussmachen und Ausspannen und Hinterhertrauern und Wiederzusammenfinden und Schatzisagen. Das hat doch mit Liebe so viel zu tun wie die CDU mit christlichen Werten. Und jetzt kann man bei StudiVZ sogar offiziell "vergeben an Hasimausi1374" sein. Gefühlsleben verkommt zum Belegungsplan. Vergeben. Der negativ konnotierte Präfix"ver-" ist da schon ganz richtig gewählt.

IN: Eliminativer Materialismus
Dabei handelt sich es um eine Position zum Leib-Seele-Problem, die gleich mal behauptet, dass sämtliche mentale Zustände überhaupt nicht existieren und man kognitiven Prozesse nur noch mit hirnphysiologischem Vokabular ausdrücken soll. Ganz richtig, alle Gedanken, Gefühlen, Ideen, Überzeugungen und Wünsche sind nichts als Halluzinantionen. Vergleichbar mit der Illusion der untergehenden Sonne am Horizont, behaupten Patricia und Paul Churchland, die diese Strömung begründet haben. So ist's richtig, bloß keine schwammigen Wischiwaschi-Weicheier-Positionen! Ob das Ehepaar diese Forderung auch privat konsequent einhält?
Säuselt Patricia ihrem Mann nach dem Begrüßungskuss ins Ohr: "Paul! Immer diese Oxytocinausschüttungen in meinem hypophysären Hinterlappen, jedes Mal, wenn mein primäres visuelles Areal dein Gesicht repräsentiert!"?  Und entgegnet Herr Churchland darauf: "Die Neurone meines limbischen Systems feuern schon wie wild! Oh Patricia, sämtliche noradrenergen Zellen meines vegetativen Nervensystems stehen bei mir kurz vor der Depolarisation!"?
Wilde Spekulationen über die Kommentarfunktion dieses Blogs sind willkommen.

Samstag, 24. April 2010

Diverse Beobachtungen!

Alkohol:

Jetzt steht es endgültig fest: Alkohol ist böse. Im physiologischen, im ökonomischen und im politischen Sinne usw., sprich in jeglicher Hinsicht. Vor allem aber seine Wirkung als Koitalkatalysator ist immer wieder erschreckend. Des letzteren bin ich Zeuge einer besonders besorgniserregenden Form der Prostitution geworden: Junge Akademikerinnen verkaufen für Schnäpse Leib und Seele, indem sie vor offensichtlich affektierten Typen Pornofantasien reproduzieren. Vielleicht bin ich auch nur völlig reaktionär, aber ich hatte freie Liebe nicht so neoliberal verstanden.

Tauschbörse:

Dank "Copy-Paste" hat sich in unserer digitalisierten Gesellschaft eine Haltung herausgebildet, einen redundanten Pool an Kulturgut zu reproduzieren. Das Verhältnis von Konsument zum Produzierenden ist dabei nur in eine Richtung ausgerichtet. Die Sammlung des Konsumenten überzeugt dabei durch Größe, nicht durch Qualität. WOW 200 Gigabyte-Musik das ist stark.
Verknappung, Massenproduktion, Wettbewerb und Konsumenten, die ihre Identität mit Stars vergleichen, die als Sternchen vor allem eins können: funkeln und weit weg sein.
Wie wäre es, wenn echte Menschen anfangen würden, wieder gemeinsam Musik zu machen und untereinader zu tauschen.
"Deutschland sucht den besten Lagerfeuergitaristen" wird es nie geben, denn dann müssten Bohlen und co. zugeben, mit ihren Gesangssardinen aus der Konformistenkonserve versagt zu haben.
Musik machen, tauschen, Freunde werden. Aber nicht im facebookschen Sinne.

Portable Drummaschine:

Ich hab mir auf nen geflashten Nintendo DS die Homebrewsoftware "blibtracker" heruntergeladen. Es handelt sich dabei um eine Drummaschine, über deren Fähigkeiten ich durchaus erstaunt bin.

Donnerstag, 15. April 2010

Fortbildung in Leistungsabfall.

Ihr Studiengang langweilt Sie? Sie fühlen sich in der Uni unterfordert und von geistigem Knäckebrot umgeben? Anstatt dröge Powerpoint-Präsentationen auszuarbeiten, würden Sie Ihre Leistungsscheine viel lieber für das heimliche Umschubsen von Gartenzwergen in Schrebergärten bekommen? Wie gut, dass es forellenfriedhof gibt!

Die Lehrstuhlinhaber haben beschlossen, in diesem Semester erstmals seit mehreren Jahrzehnten wieder ein Lehrangebot für Menschen mit Immatrikulationshintergrund anzubieten.

Wer nicht weiß,
wie er das ständige Ziehen in seiner Brust endlich loswerden kann,
wohin er mit all der ungerichteten Sehnsucht gehen soll,
wie er seiner unstillbare Lust auf Abweichung und Fehlverhalten endlich Ausruck verleihen kann,
der sollte es versuchen mit dem

Diplomstudiengang
"Angewandte Provokationswissenschaften"
- Nur für Verrückte! -

Die wichtigsten Fragen werden hier in Kürze beantwortet.

Wie lang dauert das Studium?

2 Semester. Deadline für die Immatrikulation ist der 1. Mai 2010.

Und was macht man da so?
Was ist denn das für eine bourgeoise Fragestellung? Stürzen Sie sich kopfüber in den Wahnsinn - wenn Sie sich das nicht trauen, versauern Sie doch weiterhin in muffigen Seminarräumen.
Anwesenheitspflicht gibt es jedenfalls nicht. Hausaufgaben müssen allerdings trotzdem gemacht werden, so anarchistisch sind wir dann doch wieder nicht.
Der Zeitaufwand ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Studium zwar geringer, dennoch sind die Anforderungen per se unvergleichbar höher. Bitte beachten Sie die Selbstmordraten von vierzig bis siebzig Prozent im ersten Semester (Erfahrungswert aus vergangenen Jahrgängen). Den Dozenten kommt das als "a posteriori"-Numerus Clausus garnicht so ungelegen.

Was für einen Abschluss kriegt man denn da?
Vorausgesetzt, alle Scheine sind gemacht und die Abschlussprüfung ist bestanden, ist man danach Diplomprovokateur ("Dipl.-Prov.").

Gibt es Studiengebühren?
Wir sind doch nicht die FDP! Gutaussehende Studierende (sowohl Frauen als auch Männer als auch tote Tierbabys) dürfen sich den Lehrstuhlinhabern allerdings gern zur Verfügung stellen.

Gibt es eine Ausbildungsförderung?
Wir pumpen Sie ein Jahr lang in monatlichen Raten mit Wahnsinn und kranken Ideen voll. Vorausgesetzt, Ihr Vermögen beträgt weniger als 5200 Euro.


Ich würde ja gern, aber Greifswald ist so weit weg!
Kein Ding. Ein Fernstudium ist problemlos über den Postweg möglich.


Ich würde ja gern, aber das ist sicher nur für einen eingeschworenen Kreis...
Völliger Mummenschanz. Bildung ist für alle!

Großartig! Wo kann ich mich einschreiben?
Bitte wenden Sie sich mit einem formlosen elektronischen Brief an das Immatrikulationsbüro (z.H. von Hagestolz). Schön wäre es, wenn Ihr bereits vorhandener, nach Aufstockung dürstender Wahnsinn dabei durchklingen würde. Aber das ist keine Bedingung.


Jetzt immatrikulieren!
forellenfriedhof@gmx.de

Sonntag, 4. April 2010

experimenteller Schlafanzug, Tag 5: Contergan und Fleischpeitschen

01:34
Ich spiele ekstatisch und dumm vor mich hinglotzend auf meinem absoluten Lieblings-musikinstrument, dem Hobnox Audio Tool. Ziehe Kabel von A nach B, drehe alles voll auf, höre doch nichts. Alles rauscht vorbei, und das klingt dann ungefähr so: Schschschsch.

Selbst wer elektronische Musik zum Kotzen findet, wird von diesem engelsgleichen, zartschimmernden Online-Musikverarbeitungsblubbkackdingsda, naja ihr wisst schon. Eigentlich müsstge jetzt eine ausfphrliche Dokumnentationu folgen, aber dazu bin cih einfahc nciht mehr imschlafenstand

schlaf.
süßer, süßer schlaf, nimm ich in deine arme und trage mich weg.

Samstag, 3. April 2010

experimenteller Schlafvollzug, Tag 4 Valium

1:20 Uhr

Ich belausche den Streit eines (Ehe)paars, unter meinem Fenster. Kevin und Jaqueline heißen sie. (das weiß ich schon aus anderen Streitgesprächen der beiden; alle zwei Wochen das Gleiche.) Diesmal scheint es ernst zu sein. Kevin behandelt Jaqueline grob und ist gewalttätig. Sie droht ihn zu verlassen. (Wie letzten Monat auch schon.) Sie will sogar Lotte, das gemeinsame Kind, mitnehmen. Kevin wird wütend, wird lauter als sonst; er ist betrunken. Zum Glück ist einer seiner Freunde da, der ihn beruhigen kann. Jaqueline geht fort und kommt an diesem Abend nicht wieder. Ich freue mich für sie, auch wenn ich die teilweise sehr erheiternden Konflikte etwas vermissen werde.

8:24 Uhr

Ich kaufe in Discounter meines Vertrauens ein und lese dort aus Gewohnheit die meist recht lustigen Kleinanzeigen. Meist sind es nur abstruse Rechtschreibfehler, die mich ein wenig schmunzeln lassen, aber heute sehe ich ein absonderlich tragikomisches Exemplar von einer Suchanzeige. Nur wenige Zeilen sind beschrieben. Suche Frau, bin 43, 1,66 m. Am Rand eine unsauber gekritzelte Mobiltelephonnummer. Ein kläglicher Schrei nach Zuneigung, Wärme und Liebe. Wahrscheinlich ein über viele Jahre von Frauen enttäuschter Mann, der nun seine letzte Chance bei ebenso verbitterten, vielleicht sogar geschiedenen, Hausfrauen mittleren Alters, die sich selten außerhalb ihres Hauses aufhalten, sucht. Bemitleidenswert. Irgendwie. Partner über Kleinanzeigen im Supermarkt zu suchen, finde ich fast so traurig, wie seinen zu sich passenden Traummenschen per Elitepartner auswählen zu lassen, aber wohl genauso erfolgversprechend.

15:06 Uhr

UB hat geschlossen, Institut hat geschlossen. Ich langweile mich auf dem Platz vor meiner Fakultät und beschließe heute zu schlafen.

Donnerstag, 1. April 2010

experimenteller Schafentzug, Tag 3: Schnüffelstoffe und Tranqillizer

Tag 3; 02:23
Lang meinen Lieblingsclub nicht mehr so voll gesehen. Sogar eine Kette wird benötigt, um den Mob vor dem Klopp zurückzuhalten. Wie im Flow teile ich Getränke aus, dosiere den Alkohol je nach Bekanntheitsgrad der Gäste und Originalität der Bestellung ("Einen großen Wodka Energy, aber 'ne männliche Mische!" zählt als weniger originell). Schicht zu Ende. Kann meine Workaholictriebe nicht mehr ausleben und sitze lethargisch in der Ecke. Ein Sicherheitsdienst fragt mich, ob alles okay mit mir ist; er mache sich Angst, mich so zu sehen. Aiwai, mache ich schon so einen verbrauchten Eindruck? Ich tanze mir das letzte bisschen Energie aus dem Leib.

Tag 3; 04:37
Das für diese Zeit (kurz anch Barschluss) obligatorische Gespräch über Religion, diesmal mit einem "Ich bin kein Neoheide, das sind ja schließlich die Doofen, die bei Festivals die ganze Zeit THOR! brüllen, neinein, ich meine das ernst!"-Typen. Er will seine Kinder mit den vier germanischen feiertagen aufwachsen lassen. ich frage ihn, ob seiner Meinung nach alle Menschen oder nur ausgewählte Krieger nach Valhalla kommen dürfen, um den Met aus Heidruns Zitzen nuckeln zu dürfen. Er kommt ins Straucheln. Ich frage ihn, ob er die mythologische Erklärung für Gewitter für wahr hält ("Na klar!") oder die physikalische ("Naja, die irgendwie auch... aber so richtig habe ich darüber nocht nicht nachgedacht, ehrlich gesagt!").
Ab nach Hause.

Tag 3; 19:36
Tranceartiger Halbschlafszustand. Ärchz.

Tag 4; 01:42
Lebenslustig mache ich mich ans Klavierspielen, diesmal vorsorglich mit Kopfhörern ausgestattet. Wieder klopfen. Vor der Tür steht etwas ausschließlich Rotes, was genau, kann ich durch den Türspion nicht erkennen, aber ich vermute nichts Gutes und höre auf, zu spielen. Selbst das lautlose Niederdrücken der Tasten ist in diesem Spießerkabuff schon ein Vergehen.
Es wird Zeit, sich nach einer schalldichten Altbauwohnung mit nicht-faschistoiden Nachbarn umzusehen.

experimenteller Schlafabzug, Tag 2/3 THC

Mit Nachtrag vom gestrigen Tage. Grob. Abzüglich universitärer Aufgaben und ohne Bild, weil ich dazu zu träge bin.


Tag 2 20:04 Uhr

Es klingelt. Ohne mich zu vergewissert zu haben, wer unten steht, drücke ich auf den Knopf neben dem schwarzen Schlüsselsymbol meiner Fernsprechanlage. Nach einigen Zigarettenzügen mache ich die Tür auf. Mit Zylinder und Umhang bekleidet schaut mich ein gewisser Herr von Hagestolz nichtssagend an. Ich hatte gehofft, einen anderen Menschen begrüßen zu dürfen und schließe die Tür wieder.
Nach unmotiviertem, auf Eintritt insistierendem Klopfen, öffne ich die Tür erneut. Mir fällt wieder ein, dass wir verabredet waren, um Kompositionen durchzusprechen. Wir setzen uns in mein, seit der letzten Party nicht aufgeräumtes Wohnzimmer. In der Tasse mit Gin schwimmen noch immer Zigarettenstummel. Was für eine Verschwendung von Alkohol.
Lethargisch lasse ich meine Finger über die Tastatur des Keyboards gleiten. Ich kann den Takt nicht halten, was schlecht ist bei elektronischer Tanzmusik und fange an irgendwelchen Unsinn zu spielen, statt mich auf das Lied zu konzentrieren.

Tag 2 21:13 Uhr

Wir gehen in den Studentenclub gleich nebenan. Es ist Erstiparty, aber es scheint so als wären bloß wieder nur die üblichen Stammgäste, die sonst auch anwesend sind, da. Man unterhält sich mit Freunden und Bekannten über "Dies und Das". Ich hasse den Smalltalk, der nach den Semesterferien eintritt. Wie geht's? Wie läuft das Studium? Willst du was trinken? Naja, wenigstens die letzte Frage stimmt mich etwas fröhlich.
Lange Zeit passiert nichts. Keine neuen Gesichter. Keine Erstsemester aus meinem Studiengang. Partyscheues Gesindel.

Tag 2 23:16 Uhr

Der Club füllt sich.
Ich unterhalte mich über Theismus und Religion. Das erste interessante Gespräch heute. Reflektierter Gesprächspartner, angenehmer Diskussionstil. Wir sitzen auf einer Couch neben der Tanzfläche. Rot, grün, blau, gelb, Nebel. Everybodies Favourites. Die Menschen verhaken sich ineinander und trennen sich wieder. Ältere Studenten drängen sich an Erstsemestermädchen. Wie viele "Beziehungen" heute entstehen kann ich nicht sagen.

Tag 3 01:59

Bevor ich mir das Treiben noch länger ansehe, würde ich mich lieber erschießen. Ich gehe heim und arbeite am Drehbuch für den Kurzfilm.