Montag, 7. Februar 2011

Die Revolution frisst ihre Kinder

In Zeiten politischer Instabilität kommt es immer wieder zur Bildung radikaler Randgruppen.
So geschieht es zur Zeit wohl auch in Greifswald: Nachdem nicht nur die Medizinische Fakultät ihre kaltblütige Wahlmanipulation zugab, sondern auch Thomas Schattschneider einräumte, seine Freundin gebeten zu haben, ihn zu wählen, entschied sich der Wahlprüfungsausschuss umgehend für eine Wahlwiederholung - zu der sich just zwei neue, extremistische Hochschulgruppen anmeldeten.

Kalifat statt Bullenstaat?
Bei der einen Gruppe handelt es sich um eine Splittergruppe des forellenfriedhöflichen Serviceunternehmens "Party-Pöbel-Service", die sich schon seit längerem vom Mainstream der Bewegung abgewendet hatte. Ihren Argumenten zufolge brauche der Senat nach dem Ausscheiden von Sebastian Jabbusch dringend einige populistische Pöbelpolitiker, die sein Erbe fortsetzen. Die politische Strategie dieser Antideutschtümelnden Linken sieht es vor, durch eine gezielte Förderung muslimischer Einwanderer Deutschlands Rückbau voranzutreiben. Das folgende Flugblatt spielte uns ein von uns eingeschleuster Maulwurf zu. Scheinbar soll es in Kürze verteilt werden.

Radikalisierung durch rattige Rentner?
Doch auch die Gegenseite hält Greifswalds Polit-Szene in Atem: Was als harmloses Seniorenradio unter den Fittichen eines eingeweckten Alligators begann, verwandelt sich nun zunehmend in einen reaktionären Albtraum: Die Bisamratte nahm das Wort Senat ("Ältestenrat") wörtlich und gründete unter Führung des charismatischen Methusalem-Monarchen Arthur Cronen eine Hochschulgruppe, in der nun greise Geografiestudenten und gediente Germanistik-Emeriti bei Kaffee und Keksen am Aufbau eines gerontokratischen Greifswalds arbeiten. Folgendes Flugblatt (Scan) überreichte uns heute eine alte Dame zusammen mit der neuesten Ausgabe des Wachturms:

Zum Vergrößern Bild anklicken!
Von diesen traurigen Auswüchsen will sich die Kerngemeinde der Hagestolz-Gadlman-Gruppe jedoch empört distanzieren!
Wir haben mit ihnen ebensowenig zu tun wie der ursprüngliche Baader-Meinhoff-Komplex mit den blutigen Attentaten späterer RAF-Generationen.

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24 Kommentare:

  1. Uhmn, herrrrlich!
    Schon immer habe ich mich gefragt, ob Kinder schöner geraten, wenn Sie in einem Liebeslustmarathon gezeugt werden als im dreiminütigen One-Night-Stand in einer heruntergekommenen Motelbaracke in Zimmer 34.
    Gewissermaßen handelt es sich ja hier um geistige Zeugung. Um einen Hirnfick.
    Also bin ich auch stolz auf unsere Tochterunternehmen. Egal, ob sie hässliche, kleine Rechtschreibmakel haben. Sie wissen, Victor, sowas sticht mir ins Herz.
    Aber man liebt seine Kinder ja trotzdem. Jedes auf seine Weise natürlich.

    Ich muss vor lauter Aufregung zugeben, ich könnte mich gar nicht so recht für eine der beiden Gruppen entscheiden. Jede hätte bei erfolgreicher Umsetzung ihrer Ziele eindeutig schmackhafte Vorteile für mich, für uns, für alle!!

    Die Islamisierung Greifswalds machte endlich die Vielehe möglich (ich verweise auf Sure 4:129 und 4:3)! felix' Aggressionen und Menschenhass könnten in gemeinnützigen Projekten Verwendung finden (z.B. durch Übertragung der exekutiven Gewalt auf ihn), das Kleidungsdiktat "schwarze Burkas!" katalysiert den Einzug einer ganz neuen Form der "Schwarzen Szene", außerdem wäre Victor als Hersteller dieser Burkas aus seinem Riesenvorhang (simple Abänderung des Umhang-Schnittmusters) bald ein reicher Mann, was wiederum für Punkt eins förderlich ist.

    Die zweite Gruppierung kann sich meiner Sympathien natürlich genauso sicher sein.
    Forderungen wie "Großdruck studentischer Medien" müssen zumindest für alle jene eine unendliche Erleichterung bedeuten, die aus Eitelkeit gehörig unter ihrer Brille zu leiden haben (wie ich, wie ich, WIE ICH!!), püriertes Mensaessen gestaltet das heimliche Untermischen von Meskalin und anderen Drogen zur Volkskontrolle und die Leichenbeseitigung unerwünschter Periphermenschen wesentlich einfacher; außerdem bräuchte zumindest ICH nie wieder nach stichhaltigen Gründen für meine Karrieregeilheit zu suchen.

    Ich bin also im Gegensatz zu Ihnen, Victor, äußerst zufrieden mit den Entwicklungen.

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  2. Einen Fehler habe ich bereits korrigiert, ich hoffe, es hat sich kein Weiterer eingeschlichen!

    Ich sah es kommen: Wir verlieren Lou an die Fundis! Berücksichtigen Sie allerdings: Nichts hassen wahre "Bisamratten" so sehr wie Senatspöbler - und umgekehrt. Anschließen können Sie sich also nur einer der beiden Komplotte.

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  3. Totaler Unsinn, Frau von Gillot. Lassen Sie sich nicht verarschen.

    Nichts hassen wir vom SPS so sehr wie verleumderische, victorische Beta-Versionen! Mit den Bisamratten treten wir sogar schon in Verhandlungen für eine mögliche Koalition.

    Für alle Interessierte: am Ofenhaus (Gützkower 80) treffen sich heute um 22.00 Uhr unsere Mitglieder. Gleichgesinnte werden herzlich aufgenommen.

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  4. Anti-Deutsch und Anti-Imp ist eine sinnvolle und eindeutige Einteilung, die wohl nicht allen Menschen klar ist.

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  5. Koalitionen? Ihr Meta-Spalter!
    Da muss ich dringend einen meiner V-Männer hinschicken.

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  6. Koalition, haha, was für eine Farce. Die Anzahl der versammelten Fusionswilligen (null) spricht schon für sich für den unüberwindbaren Antagonismus zwischen Senatspöblern und Bisamratten.

    Was die Antideutsch-Antiimp-Haarspalterei betrifft: Pro-Israel zu sein, bringt notgedrungen eine gewisse Contra-Palästina-Haltung mit sich, jedoch nicht zwangsläufig eine anti-islamische.
    Palästinagegner mag es zwar sowohl im rechten als auch im linken Lager geben, aber die These einer böswilligen Islamisierung Deutschlands ist ein fast ausschließlich rechtes Phänomen, schätze ich.

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  7. Offenbar hat man sich hier im Datum geirrt. Wie niedlich.

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  8. Ich fürchte, ich muss dem Anonymen (MM?) beipflichten. Wenn auch meine Erinnerungen vom Dienstagabend ungenau und/oder erschreckend sind, so weiß ich denn wenigstens noch, dass sich weder Sie, Victor, noch ich um zehn Uhr abends am Ofenhaus eingefunden haben – vielmehr wurden zu diesem Zeitpunkt heftige Diskussionen über Mathias Mann* geführt, während ein teuflisches Gesöff die Runde machte.

    Bliblablub.

    Und zu Ihren Differenzierungen: theoretisch mögen Sie damit Recht haben, dennoch spricht aus Ihnen anscheinend die Erfahrungslosigkeit mit parteiinterner Diskussionswut, da muss nämlich jede "einzelne" Meinung immer wieder verteidigt werden und ins Programm passen – erst gestern unterhielt ich mich mit einem ehemaligen Piraten (den ihr vermutlich alle kennt, wenn man der Piratenwikiseite Greifswald Glauben schenken darf), der aufgrund zu linker Positionen (wie er mir anvertraute) ins Lager der SPD hat wechseln müssen.

    Hat das nicht einiges an Witz?

    Parteizugehörigkeit setzt doch eine gewisse Bereitschaft zur Entindividualisierung der eigenen Wünsche und Vorstellungen zugunsten bedeutenderer und über-einzelpersoneller Großprojekte voraus, nicht wahr? Sonst würde ja jeder eigene Parteien gründen und es gäbe zig Splitterparteien und Minigruppierungen….!!!
    Huch.
    __________
    * Lieber Mathias, wenn Sie das hier lesen, bitte melden Sie sich doch zu Wort. Es waren vielleicht nur fünf Minuten am Telefon mit Ihnen, aber ich bin noch immer, also gewissermaßen >nachhaltig< erstaunt über Sie.

    ** Wieso, verdammt nochmal, kann ich nichts mehr verlinken???

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  9. Kann mal jemand das Rätsel knacken? Immerhin haben meine Teilanalysen gemischt mit darauf basierenden Vermutungen auf eine ziemlich intime Aussage schließen lassen.
    Eine sehr intime sogar. Die intimste vielleicht überhaupt. Allein deswegen kann sie eigentlich schon nicht stimmen.

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  10. Wie, im Datum geirrt? Da stand doch "heute"!

    Was die politische Diskussion angeht: Als "parteileben-erfahrungsloser" Pirat ist mir Ihr hackbärtiger ex-Mitschüler natürlich vertraut. Er war davor übrigens auch noch in der FDP, von zu links kann also keine Rede sein, eher von einer als Märtyrertum getarnten parteipolitischen Promiskuität.
    Wie dem auch sei: mit Parteipolitik hat die Antideutsche als eher lose politische Strömung nichts zu tun, Kunstgriff #29 ging also in die Hose.

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  11. Ihr Rätsel und Ihre Intimwelt interessiert aber nicht, Liebe Lou.

    Die innerlinke Zersplitterung gehört doch sowieso zum guten Ton in der Szene; der Zwist ist eigentlich kaum noch von Belang.

    Einige eifrige Berufsrevolutionäre des roten Tellerands schauen jedoch lieber darüber hinaus zu den nationalen Sozialisten, "sind ja auch sozialistisch" und entweder gegen böse Judennazis oder Islamfaschisten, kann man sich quasi aussuchen, wie es einem beliebt, marschieren können sie auch besser und sie haben weniger Stress mit dem Bullenstaat, schließlich rekrutieren sich so einige aus diesem.
    It's not a disaster, it's a Schlamassel.

    Masel tov übrigens zu den unqualifizierten Beiträgen - wahrscheinlich Wikiwörtlich wiedergegeben - über ein Thema der Linken, was schon etwas länger abgehakt ist.

    Hackbarth machts richtig! Weg mit den Dogmen! Freiheit für alle politischen Parteigefangenen! Keine Ressentiments gegen Gesinnungsfeinde mehr pflegen; es ist endlich vorbei mit dieser German Geistesgemütlichkeit und der heilige Martin ist der Patron dieser Bewegung! "Nicht immer nur anti sein, auch mal was mitmachen!"

    Außerdem war er nur in der FDP, weil sein Vater es so wollte, sagte er mir mal bei einem Tee in der Greifswalder Innenstadt.


    Bambule! Bambule! Frankfurter Schule!

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  12. So ein Unsinn. Martin war nie in der FDP. Und damit ist die vorgelegte Argumentation noch schlechter als meine.

    Davon abgesehen: bei dem zweiten "Lou"-Eintrag gehts offensichtlich um das Rätsel von Mathias Mann und nicht um mein Intimfeld. SEIN Rätsel ist noch nicht gelöst. Da helfen auch Beleidigungsversuche nur notdürftig drüber hinweg.

    Gaaaaanz schlechte Pogomische!

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  13. Er war es. Er hat sich sogar mit der, von ihm gelobpreisten, sozialliberalen Strömung der FDP versucht zu rechtfertigen.

    Etwas als schlecht zu diskreditieren, nur weil man sich persönlich angegriffen fühlt, ist schwacher Stil. Sie kommen ab von der Diskussion, wähnen Sie sich auf verlorenem Posten? Aber ich kann auch gerne feist in Ihrem Stil ein Stück weit mitpolemisieren.

    "SEIN Rätsel ist wahrscheinlich NOCH uninteressanter, als Ihr Eintrag. Da helfen auch Verklärungsversuche nur notdürftig drüber hinweg.

    Gääääähnend schlechte Reaktion!"

    Ich komme Ihnen mal entgegen, damit Sie sich beinahe ungedemütigt in eine andere angezettelte Diskussion mischen können ohne gleich, wie gerade eben, ihr Gesicht zu verlieren.

    Es ist nämlich so, dass mir Ihre Vorstellung, Parteien wären politische Parteiprogramm-Planwirtschaftler, deren Genossen sich freiwillig enteignen lassen, um für den großen Sieg der Partei und der Menschheit zu kämpfen und dass es andernfalls tausende Splittergruppen gäbe, sauer aufstößt. Sie halten Menschen, ihre Vorstellungen, Wünsche und Gedanken wohl jeweils für einzigartig. Ist es aber nicht eher so, dass der homo oeconomicus in seinen Zielen interindividuell gar nicht so verschieden ist? Brot, Geld, Geschlechtspartner? Was will man mehr? Und die politischen Strategien das für alle zu erreichen sind recht dünn gesät und die meisten wurden schonmal ausprobiert.

    Würden Sie sich dazu bitte verteidigen?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr Studentenclub Kiste
    Makarenko-Straße 49
    Mittwochs ab 21 Uhr
    bis 22 Uhr freier Eintritt
    ab dann 2 € oder Sex mit dem Einlass

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  14. Gut, Sie haben das Fass also unbedingt aufmachen müssen:

    „Sie halten Menschen, ihre Vorstellungen, Wünsche und Gedanken wohl jeweils für einzigartig.“ -> Nein. „Ist es aber nicht eher so, dass der homo oeconomicus in seinen Zielen interindividuell gar nicht so verschieden ist? Brot, Geld, Geschlechtspartner?“ -> Ja. Wiewohl die Liste vervollständigt werden kann.

    ABER 1:

    Hierbei spielt es keine Rolle, ob es Individuen g i b t, es spielt nur eine Rolle, ob Menschen sich für solche h a l t e n (z.B. wenn es um die Gründung diverser Gruppierungen und/oder Beitritt zu solchen geht).

    Also, extra für Sie mache ich das abgelebte Thema Individualität noch mal auf.
    Meiner Meinung nach gibt’s zwei oft beschrittene Wege zum glorreichen Ziel „Individualität“:

    Erste beliebte Methode, v i a n e g a t i o n i s: Man (soll heißen „der Mensch“, Dörte oder auch der Penner von der gegenüberliegenden Straßenseite) definiert sein Ich vor allem durch die Dinge, die man nicht glaubt zu sein (bzw. mit denen man sich nicht identifiziert).

    Ich kann Pornos nicht leiden.
    Ich bin kein ordentlicher Mensch.
    Die Musik von Blink-182 ist kacke.
    Ich will mir dir nicht befreundet sein.
    Stephanie Meyer ist scheiße.
    Fernsehen ist scheiße.
    Hedonisten.
    BWL-Studenten.
    Bildzeitung.
    Paul Fuhrmann.
    Deine Mudder.

    Schon hat man ‘ne vorzeigbare Gleichgültigkeit und ein cooles Ich-Gefühl.

    Zweite beliebte Möglichkeit mittels (Über-) Identifikation: Man identifiziert sich mit Meinungen, Ideen, Rollen, Sportvereinen, „Running Dinner“-Erfolgen ...

    Ich bin Kommunist, Individualist, homo-, trans- oder wenigstens bisexuell.
    Kann über das Verhältnis von Postmoderne und Fleischsalat diskutieren.
    Lese Marx und David Foster Wallace und natürlich auch die Frankfurter Allgemeine.
    Rauche.
    Wichse.
    Ficke x (wobei sich natürlich durch Addition super Individualpaare ergeben!), liebe aber eigentlich y.

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  15. ABER 2:

    Verwechseln Sie nicht Ober- und Unterbegriffe. Es ist das eine, einzelne Wünsche, Hoffnungen und Vorlieben zu haben, etwas ganz anderes, sie unter Schlagwörtern zu subsummieren.

    Stichwort Liebe.
    Klar will ein schwuler Mann die Ehe eingehen können, er will „frei“ sein, sich seinen Ehepartner zu wählen. Und welcher Begriff fällt uns dazu ein? Aaah, liberal! Aber wenn er liberal wählt, bedeutet das auch, dass er zugleich ein bestimmtes Wirtschaftssystem in Kauf nehmen muss, außerdem die Präsenz einer Witzfigurvisage in den ARD Abendnachrichten.

    Parteiprogramme sind leider keine Gesetzbücher (und selbst dort gibt es Interpretationsspielräume) und darob nicht für jeden einzelnen Fall und jede Eventualität gerüstet. Kurze prägnante Ziele werden formuliert, wie würde das sonst auf einen Flyer passen?

    ABER 3:

    Kombinationsreichtum./Prioritätenwahl.
    Was tun, wenn man zugleich Veganer, für Atomkraftwerke, gegen Schwule und für die Bombardierung Jugoslawiens ist?
    Richtig: entweder man gründet eine eigene absurde Partei, oder man ordnet diese Vorstellungen nach Prioritäten und tritt der Partei bei, die der eigenen Meinung entsprechend die wichtigsten Zielsetzungen teilt.

    Ist man aber IN einer Partei, die also zugleich die wichtigsten Ziele verfolgt aber auch andere Ziele und Ideen total ablehnt, hat man wieder zwei Entscheidungsmöglichkeiten: entweder man schweigt zu den Dingen, die man anders sieht (oder heißt Gesine Lötzsch) oder man steigt wieder aus, womöglich woanders ein, falls sich sogar die Prioritäten angesichts der aktuellen Politlage oder der persönlichen Umstände verschoben haben.
    Der erste Fall ist es, den ich mit „Bereitschaft zu Entindividualisierung“ gemeint habe.

    ABER 4:

    Die Wähler. Wählerzahlen verhalten sich oft antiproportional zur internen Zwistfreudigkeit einer Partei. Hat eine Partei also nicht nur den Wunsch bestimmte ZIELE zu erreichen, sondern sie auch zu ERREICHEN, muss sie sich notgedrungenerweise geschlossen zeigen. Dabei werden die Prioritäten wiederum von den Zielen selbst zur Zielumsetzung verschoben. Das wirkt sich wiederum auf Punkt drei aus. Haben Sie allen Ernstes vergessen, dass man als Parteimitglied vor allem auch eine Stellvertreterfunktion erfüllt, selbst zum Organ wird?

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  16. PS: „Etwas als schlecht zu diskreditieren, nur weil man sich persönlich angegriffen fühlt, ist schwacher Stil.“

    Es war schlecht, weil Sie Fakten zur Argumentation heranziehen, die jeder Grundlage entbehren ohne sicher zu gehen, dass ich das auch ganz sicher nicht weiß (sonst wäre es zumindest ein leidlich gutes Manöver). Genauso gut könnte ich eine Statistik phantasieren, die alle meine Thesen bestätigt. Zufällig aber hat mir Martin ebenfalls hoch und heilig versichert, er sei niemals in der FDP gewesen und das sei ein hartnäckiges Gerücht. ---
    Übrigens scheint das ein bevorzugter Kniff von Ihnen zu sein (wo Sie schon mal die Diskussion über Kunstgriffe angefangen haben): nämlich Unterstellungen, am besten persönliche, als gegeben zu nehmen und daraus dann zu folgern. Es ist, das will ich nicht unbestritten lassen, als Suggestionsmittel gut geeignet und findet daher in Polizeiverhören oft Anwendung, damit der Angeklagte sich entweder entrüstet oder aber den Tatbestand korrigiert, was beides der Informationsgewinnung dient. Zumindest hat es mich ja veranlasst, hier den Metertextteppich auszurollen.

    Nicht jedes Thema (oder Gesprächspartner) reizt mich genug, um darüber (oder mit demjenigen) Worte und Stunden zu verlieren. So wie jetzt z.B. Ziehen Sie bei Ihrem egomanen Weltbild nur mal die Möglichkeit in Betracht, dass mir, wenn ich vorhin weiter ausgeholt hätte, meine Spaghetti angebrannt wären.

    Um nicht ganz ungnädig zu sein, einen Pluspunkt habe ich dennoch zu vergeben: Sie haben ein wirklich delikates Schriftbild. Da schnurrt die Katze. (Das hat Sie allerdings auch verraten.)

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  17. Ohjemine, liebe Kiste, ich habe dich doch gewarnt: Keine inhaltliche Erwiderung, bleib polemisch! Das hast du davon. Jetzt muss man sich dat ganze Zeug durchlesen. מזל טוב

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  18. DJ World Music Deluxe14. Februar 2011 um 01:01

    Zum Glück ist Martin zu jung um sich aus den Blockpfeifen oder Inoffiziellen zu rekrutieren. Anderes mag ich gar nicht unterstellen.

    Die ganze SPS ist doch schon so infiltriert,der ist doch eine reine ABM für den VS.

    weitere Tipps gibts hier:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-20520976.html

    ich für meinen Teil habe auf jeden Fall keine Lust schlafende Drachen zu wecken.

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  19. Auf jeden Fall waren die Senioren von Bisamratte immer hervorragende Ansprechpartner für Stabilität in der Region Vorpommern. Aber diese Facebook-Senioren sind einfach unberechenbar. Sie sind fit in den neuen Medien. Auch haben sie gegenüber der jungen Generation einige Vorteile weil sie viele heute sehr wertvolle Domains schon registriert hatten da waren die Jungen noch auf Knuddels.de unterwegs.
    Wiederholt kommt es zu Verbrüderungsszenen zwischen SPS und Gerontis, wie man die spontanen Alt-38er inzwischen nennt, nachdem ein beträchtlicher Teil des SPS gekannt gegeben hat nach einer möglichen Machtübernahme in zentralen Fragen zu kooperieren zu wollen.

    Püriert JA! Aber nicht vom Schwein!

    Unbestätigten Twitter-Meldungen zufolge sollen auch einige Senioren mit Pauschalreisen nach Lybien bestochen worden sein.

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  20. -kidding an arab-

    staring at eldena beach
    with a son in my hand
    staring at the sea
    staring at the sand
    staring down the barrel
    at the arab on the ground
    i can see his open mouth
    hear a smacking sound

    i'm alive
    almost dead
    i'm a rentner
    kidding an arab

    i can turn
    and walk away
    or i can fire my gun
    staring at the sky
    staring at the son
    whichever i choose
    it amounts to the same
    absolutly nothing

    i'm alive
    almost dead
    i'm a rentner
    kidding an arab

    i feel the steel butt jump
    smooth in his hand
    staring at the sea
    staring at the sand
    staring at myself
    reflected in his eyes
    of the arab son on eldena beach
    arab son on eldena beach

    i'm alive
    almost dead
    i'm a rentner
    kidding an arab

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  21. kaninchenzücht(ig)er18. Februar 2011 um 06:27

    finst’res mittelalter

    „die seele reist zu fuß“ (rainer langhans)

    wir mittelalten, denen sich der körper
    zieht zurück, wir langsamen der zeit,
    wir sind nicht rentner und nicht fleiß’ger worker,
    wir schlafen gern, bis etwas ist so weit.

    wir leben ungewollt den zölibat
    und wollen dennoch nicht dem nimmer werben.
    aus uns bleckt schüchtern wimmernder verrat,
    der sch(m)erz, nicht, was wir wollten, doch zu werden.

    die züchtigung, das traute selbstvergessen,
    verzicht auf alles, was wir einst geopfert,
    so schreiten wir zum unser ende essen

    als kannibalen uns’rer eck-sistenz,
    die scheint uns kleiner noch. und großgekopfert
    verschreiben wir uns uns’rer impotenz.

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  22. Diese IM(am)-Tematik hätte gut einen Beitrag für sich verdient, mein lieber Freund der Weltmusik! Ich hoffe bloß, Arthur Cronen kann sich aus den Fängen buddhistischer Psychosekten und radikaler Bisamrättler befreien und schreibt demnächst mal wieder die eine oder andere Neuigkeit von der Front.

    ein rüstig entrüsteter Rentner

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  23. Agitator im Gras!
    und Alf Ator, ganz nass
    spielt Ursurpator (aus Spaß)
    der Vibrator: ganz nass

    So langsam sucken Kommentare in Reimform.

    Deine Meinung ist keine Heilung.

    - Arthur Cronen ,ein Psychiater aus der Bronx

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  24. ...Pädopartner... herrlich! Wurde aber auch Zeit, dass die armen Kinderficker endlich mal ne Plattform bekommen - und selbstverständlich auch die vielen Kleinen die unbedingt "eingeführt" werden müssen und wollen.

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Werte Senioren! In letzter Zeit berichtet man im Forellenfriedhof-Dunstkreis immer wieder von einem Trickbetrüger, der sich infamerweise über Fake-Accounts als "Victor von Hagestolz" ausgibt. Die Fälschung ist allerdings sehr leicht zu enttarnen: Im Gegensatz zum originalen Victor von Hagestolz hat seine Avatarforelle keine Schwanzflosse!
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