Was für ein tieferer Sinn hinter dieser ganzen Prüfungslernerei steckt, habe ich sowieso noch nie verstanden. Man frisst Unmengen von Informationen in sich rein, um sie schon kurz anch der Prüfung wieder auszukotzen und zu vergessen. studium essen seele auf.Wie dem auch sei, zwei Erkenntnisse von unschätzbarem Wert haben sich bei mir während dieser lebenszeitverschwenderischen Tätigkeit dennoch nachhaltig in mein Hirn gebrannt:
1. Die beste Pizza in Greifswald macht Café Fellini, die billigste Pizzeria Tomato.
2. Mithilfe von physiologischen Messverfahren müsste sich ganz ausgezeichnet Musik machen lassen!
Gerade die letztere Erkenntnis versetzte mich in einen drogenähnlichen Zustand der Euphorie. Warum ist da noch nicht längst jemand darauf gekommen? Aus dem Output eines EKGs müsste sich mit etwas Bastelei ein "Herzschlagzeug" machen lassen, Ein Hautwiderstandsmesser (wie er beispielsweise in Lügendetektoren verwendert wird) könnte als Synthesizer dienen und die Wellen eines EEGs müssten problemlos in Klänge umwandelbar sein: Je stärker die Hirnaktivität, desto hochfrequenter die EEG-Wellen, desto höher die Töne... mit etwas Übung sollte man sogar den Output mit seinen Gedanken steuern können. Komplexe Melodiefolgen sind damit natürlich nicht möglich, aber die Tonhöhe allmählich zu steigern/senken, ist durchaus machbar. Schon heute existieren die ersten "EEG-Spielzeuge", wie zum Beispiel eine Spielzeugautorennbahn, die durch Hirnaktivität gesteuert werden kann.
Der menschliche Körper selbst als Klangerzeuger. Gedankengesteuerte Klänge. Der Tonabnehmer am Neocortex. Eine völlig neue Synthese von Wissenschaft und Musik... Naja, zumindest fast. Nach einer umfassenden Recherche muss ich etwas enttäuscht einsehen: Ich bin nicht der Erste. Amerikanische Studenten haben letztes Jahr ein "Galvanic Skin Response-O-Phone" entwickelt, und über das "Enzephalogrammophon" gibt es sogar schon einen Wikipedia-Artikel. Wie Ersteres genau funktioniert, sieht man hier:
Wie deprimierend: Erst das aufregende Gefühl, völliges Neuland zu betreten - und dann entdeckt man eine Fußspur im Schlamm und muss einsehen: Man war längst nicht der Erste. Genau so ging es unserem Label auch schon bei der Idee, Fake-Trailer für Pacman, Tetris oder Minesweeper zu produzieren (großartig umgesetzt, aber... eben leider schon vor uns)
Zweite Ernüchterung: Forellenfriedhof überlaut bekommt (noch) keine Millionenförderungen vom Bund und kann sich deshalb kein EEG leisten. Ach, was soll's. Wenigstens mein Stethoskop-o-Phone werde ich mir basteln. Der Herzschlag gibt den Beat an. Musik, die von Herzen kommt, sozusagen. Je aufgeregter ich bei einer etwaigen Bühnenshow dann sein werde, desto schneller wird das Lied!










der hintergrund ist wirklich hübsch. wenn auch ein bisschen emo, aber wirklich hübsch. man könnte dem ganzen seine düstere stimmung durch ein wenig glitzer-feenstaub nehmen... in rosa versteht sich, der dann immer so über den bildschirm flimmert und epilepsieanfälle verursacht.
AntwortenLöschen-eure nele
Besten Dank, liebe mir unbekannte unsere Nele!
AntwortenLöschenIch glaube, das spiegelt auch Geist und Aussehen der Manager wieder: Wirklich hübsch, wenn auch ein bisschen Emo. Über den Feenstaub wird die Layoutabteilung intensiv diskutieren.
Ergebnis: Kein Feenstaub. Schade.
AntwortenLöschenWarum, lernst Du denn, wenn Du den Sinn von der ganzen Prüfungslernerei nicht verstehst?
AntwortenLöschen"Delay of Gratification": Jetzt einen kleinen Genuss entbehren, um später einen größeren einzuheimsen. Das basale Handwerkszeug jedes Hedonisten.
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