fluchtgedanken.001
pdf-magazin von vincent stoa
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Die Onlinefassung ist leider (gerade bei kleinen Bildschirmen) etwas "scharfkantig". Also lieber das PDF herunterladen!
Eine zweite Ausgabe (über die forellenfriedhöfliche "Butterfahrt im Schurkenstaat") wird in den nächsten Wochen folgen.
Höhere Auflösungen auf Anfrage.
Mir persönlich sagen übrigens die folgenden PDF-Magazine sehr zu:
::: and i still miss you
::: klitorik
Über Rückmeldungen würde ich mich freuen!
Vince










Statusmeldung 21:36 Uhr: Lou kanns nit öffnen und fühlt sich darob sofort bis zum Anschlag provoziert und schwört übelst blutige Rache.
AntwortenLöschenLiebe Lou,
AntwortenLöschenIch habe es gerade noch einmal ausprobiert. Bei eingeschlatetem Flash funktioniert das Online-Ansehen glänzend.
Zum Runterladen muss man sich blöderweise erst anmelden, ich werde über eine elegantere Lösung sinnieren.
Morgen.
A totally amazing artwork.
AntwortenLöschenI think its a symbol how a being can flee from narrow claims on itself and develop a mindful state of mind called "Lebensfreude". If you think the ants are following you you are wrong. They flee too.
This uses totally inventive image language but it don´t forgets about the classics like the water-sunlight reflection game and the urban-midnight-blur and rearrange them in a very new and selfironic way. Sophisticated!
Thank you very much, Eugen! I am very glad that I was able to capture the currently dominating Zeitgeist* without lots of Wortgewalt.
AntwortenLöschen*Well... the fear that the "real life" is always elsewhere. We should call it the "Greifswald syndrome".
@Eugen
AntwortenLöschenDu kleiner Hosenscheißer kommst mir gerade recht!
Aber Eugen kann doch kein Deutsch!
AntwortenLöschenbissiger Kommentar:
AntwortenLöschendieses Exemplar erinnert mich sehr an die Machenschaften von Klitorik nur die nackten Models und gute Hintergrundmusik fehlen mir noch. Mein Lieber Victor der Style gefällt mir, nur misse ich Eigenkreation....
Tini
Vince wollte sich vermutlich nicht ins Handwerk pfuschen lassen.
AntwortenLöschenKlitorik hat keine Ameisen!
AntwortenLöschenja das stimmt, es sind Bienen^^. An dieser Stelle gefallen mir die Ameisen außerordentlich gut. Die Ameisen und wie sie den Menschen verfolgen gleichen wiederum Dalis Stil. Diesen Teil hast du gut mit den Eindrücken der Reisen verbunden. Ein Lob!!!
AntwortenLöschenTini
Lieber Victor,
AntwortenLöschenImpressionen der Ameisen, Gedanken an Dali und seine Ängste. Ich mag wie du Dails Ängste in das Magazin umgesetzt hast. Die Art, welche Bilder ein gemeinsames Bild ergeben. Bei den nächsten Magazin würde ich aber die Ideen reifen lassen. Es fehlt mir wirklich an einigen Stellen, deine Gedanken und Gefühle, wie du wirklich die Sachen verarbeitest. Fluchtgedanken ist der Titel, ich finde ihn nur in den Ameisen.
Zum überbewerteten Ameisenbild: deine Kunstkenntnis in allen Ehren, das überreizt mein wohlwollendes Frömmigkeitstheater nun aber doch. Verzeih, aber da is nix Dali, nur weil 'n paar Ameisen rumhuppen. Ich bin auch kein Benn, wenn ich über meinen Gynäkologen spreche und drei zermatschte Mietzen machen noch keine Autobahn. Mucke und Nutten fehlen mir übrigens auch nicht. Will man unbedingt einen Bildvergleich herbeizerren, dann wäre meine erste Assoziation wohl die Umkehrung dessen gewesen: http://i179.photobucket.com/albums/w293/GraphicPlayground/japan-headshot-white-1a.jpg
AntwortenLöschen________________________
Nun aber zunächst ganz schlicht: Vince, es gefällt mir. Sicherlich ist manchem Bild noch die Einübung ins Metier anzusehen aber Du hattest ja auch begrenzte Mittel. Das kompositorische Geschick hingegen springt einem wirklich ins Auge und lässt sich auch nicht mehr wegzynisiern.
Mir gefällt sogar das Einbauen von „Klischees“ (Bildklischee wie z.B. die Aufnahme des langen Zugflurs) als Einsicht in deren „Notwendigkeit“. Vermutlich nicht beabsichtigt, aber auch ein noch so individueller Fluchtgedanke setzt sich selbstredend immer auch aus trivialen Anteilen zusammen.*
Ich finde viele Facetten des Fluchtgedankens in den Bildern selbst UND in deren Komposition zueinander. Die Treppe. Der Fluchtpunkt zwischen den Beinen einer Frau, verdeckt. Geschwindigkeitsmomente in Schlieren gesprochen. Frontal- und Seitenblick als folgenreiche Perspektivierungsmaßnahmen. Das weiß bleibende Bild als Schluss in klimaxöser Anordnung... Die Zusammenstelllung ist facettenreich und berührt teils sogar Schamgrenzen. Aber behutsam und andeutungsweise.
Das ist vielleicht das einzige, was mich verwundert: wie sanft Du bleibst. Die erwartete Radikalität bleibt aus.
Ich habe es mir gern angesehen. Mehrmals.
Lou.
*[Alles Gemeinsame ist ein Triviales. Siehe auch erste Mail an den Forellenfriedhof: Phrasen und ihr unangenehmes Moment von „Restbestand“. Uswusf.]
Es ist wahr: die Dalí-Assoziation drängt sich geradezu auf. Wahrscheinlich hat unser bettnässender Surrealist diese putzigen Tierchen so für sich vereinnahmt, dass man sie einfach nicht mehr in Bildern verwenden kann, ohne alle "Dalí!" krähen zu hören. Meine Krabbelkäfer haben mit seinem Angstmotiv nüscht zu tun, aber da muss ich mich das nächste Mal wohl von Amöben oder Grottenolmen verfolgen lassen.
AntwortenLöschenUnd: Natürlich kommen Gefühle vor! Nur viel verhaltener, als man das von mir gewohnt ist. Aber Kunst ist ja auch kein Hau-den-Lukas. Willkommen im Streichelzoo der Postmoderne!
Bei Grottenolmen müsstest Du fast schon wieder aufpassen, dass keine Flucht vor Hegemännern angedeutet wird.
AntwortenLöschenAber stellt euch mal vor, Kunst artet zum Vermeidungsverhalten aus. Brrrr. Darf ich vielleicht sogar behaupten, sie sei das Gegenteil? Noch.
AntwortenLöschenDeine Rechtfertigung würde ich annehmen, wäre ich nicht auf der Reise dabei gewesen und hätte ich dich nicht erlebt. Sei wütend oder auch nicht, aber leugnen, dass die Ameisen mit Dalis Art der Angstbewältigung einhergehen würde ich nur glauben, wären wir nicht zusammen da gewesen. Sei es Kunst oder Gefühlsduselei, frei ist sie nicht, weshalb auch der Titel Fluchtgedanken. Ein schwachen Versuch nenne ich es, wenn man bedenkt, welch ausdruck eine Flucht ausmacht. Ich finde sie nicht, ich finde nur anspielungen an Klitorik. Das nenne ich dann wahrhaftig Plagiat!!!
AntwortenLöschenKeine Kunst macht frei. Das ist nicht mit Arbeit zu verwechseln.
AntwortenLöschenSara Penne schrieb zwei Seiten, drei Männer, ein Leben verhält sich zu vier Identitäten in einem Menschen geteilt in zwei Körpern. Die andere Seite sagt, Flucht ist es nicht, ich sehe mildes und leichtes Ankommen. Die wärme, die mich bei dem betrachten durchströmt, ist fesselnd. Die verspieltheit durch die Eisenbahn und die lustigen Abtrennungen durch punkte, das zusammenwürfeln von Bildern, ich finde es schön.
AntwortenLöschenA propos: Ein Foto aus Barcelona habe ich glatt vergessen!
AntwortenLöschenhttp://img43.imageshack.us/img43/40/tourismus.jpg
Im Übrigen habe ich mich beim Magazititel verschrieben, es sollte eigentlich heißen: "Fruchtgedanken". So. und jetzt esse ich eine Pampelmuse.
Sara Penne schreibt hier und jetzt Danke für dieses Schöne Welt, dir mir nun eröffnet wird.
AntwortenLöschenKunst essen Pampel-Musen auf.
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